Ficus Petiolaris: Tipps für Pflege, Vermehrung und Verpflanzung

Ficus Petiolaris ist ein naher Verwandter von Palmeri, wächst aber viel langsamer, und der Schaft ist an der Basis nicht so aufgebläht. Wie sein Bruder ist auch dieser Ficus in Westmexiko heimisch. Da er in einem so trockenen Klima lebt, muss sich die Pflanze anpassen, so dass dieser Ficus auch zu den Palmeri gehört, d. h., er kann Feuchtigkeit im unteren Teil des Stammes speichern und längere Trockenheit aushalten. Eine solche ungewöhnliche Form der Pflanze ist weit verbreitet in der Heimzucht als Bonsai verwendet worden. Zu diesem Zweck braucht der Ficus nicht einmal unbedingt zusätzlich beschnitten zu werden.
Ficus Petiolaris hat sehr interessante äußere Daten, die auf dem Foto zu sehen sind. Neben dem Stamm verdienen auch die Blätter besondere Aufmerksamkeit: Sie erreichen eine Länge von 10 bis 15 cm und auch eine Breite. Sie sind ledrig, dunkelgrün, mit silbernen Sprenkeln, etwas samtig. Die zentralen und hervorstehenden Adern sind rot, der Blattstiel ist gelb-rosa und die Rinde ist gelb-beige.

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Ficus Petiolaris Petiolaris Foto

Pflege von Ficus Petiolaris zu Hause

Der Ficus Petiolaris benötigt trotz seiner natürlichen Umgebung keine komplexe Pflege. Aber vergessen Sie nicht, dass Unachtsamkeit auch die unscheinbarste Pflanze ruinieren kann. Deshalb haben wir uns bemüht, dass Sie mit dem notwendigen Wissen über die Pflege dieser Ficus-Art „bewaffnet“ sind.
Beleuchtung: Ficus Petiolaris mag helles Streulicht, aber kein direktes Sonnenlicht. Die Ost- und Westfenster sind gut für ihn. Süd- und Nordfenster auch, aber wenn man die Pflanze an das Südfenster stellt, muss man ihr Schatten vor der Mittagssonne bieten. Im Sommer ist es möglich, den Ficus an die frische Luft zu stellen. Im Winter kann sich der Ficus gut an die künstliche Beleuchtung anpassen.

  • Temperatur: Im Sommer bevorzugt eine wärmeliebende Pflanze einen Temperaturbereich von +73,4°F – +77°F. Im Winter sollten Sie für +53,6°F – +59°F sorgen. Sie verträgt keine Zugluft.
  • Gießen: Ficus Petiolaris ist eine saisonale Pflanze, die in der Ruhezeit ihre Blätter abwirft. In dieser Zeit, d. h. den ganzen Winter über, muss die Bewässerung reduziert werden. Im Sommer sollte jedoch reichlich gegossen werden.
  • Luftfeuchtigkeit: In allen Jahreszeiten muss der Ficus mit sauberem, konstantem Wasser bei Zimmertemperatur besprüht werden. Im Sommer können Sie die Blätter auch mit einem feuchten Schwamm abwischen.
  • Umpflanzung: Bei jungen Pflanzen erfolgt die Umpflanzung jedes Frühjahr in ein neues Land und einen größeren Topf. Ältere Ficus sind genug, um einmal in 1-2 Jahren zu verpflanzen. Und einige (kadochnye) genug und ändern Sie die Spitze des Bodens.
  • Fütterung: zweimal im Monat sollten Sie den Ficus mit mineralischen und organischen Flüssigsubstraten düngen.
  • Vermehrung: Ficus Petiolaris kann mit Stecklingen und Samen zu reproduzieren. Bei der vegetativen Vermehrung hat die Pflanze nicht die merkwürdige Stammform wie bei der Vermehrung durch Samen.

Krankheiten und Schädlinge

Die meisten Krankheiten, die Ihren Ficus befallen können, sind auf unsachgemäße Pflege zurückzuführen. Zu den Schädlingen gehören unter anderem Schild- und Spinnmilben sowie Blattläuse.

Um diese Feinde loszuwerden, gibt es einige wichtige Dinge zu beachten:

Tünchen:
– Zunächst sollten Sie den Schild mit einem Wattestäbchen manuell von den betroffenen Blättern entfernen. Danach sollten Sie die Pflanze mit Lösungen wie Seifen-Kerasin, Seifenöl, Knoblauch, Zwiebel und Pfeffer behandeln.

Spinnmilbe:
– Zunächst müssen Sie die Blätter der Pflanze auf beiden Seiten mit Seifenwasser abwischen, und wenn der Schaden sehr groß ist, sollten Sie Insektizide einsetzen.

Blattläuse:
– Wenn der Schädling an Ihrer Pflanze aufgetreten ist, sollten Sie als Erstes alle anderen Pflanzen untersuchen und die befallenen Pflanzen isolieren. Besprühen Sie dann die Pflanze mit Seifenwasser und entfernen Sie die Insekten. Es ist auch sehr wichtig, alle Fruchtknoten und Stifte gründlich zu reinigen, da sich in den Ritzen bereits viele Eier befinden können. Nach diesen Maßnahmen sollten Sie spezielle Chemikalien verwenden.